Über mich - Lampenfieber & Medienbranche

Mir stand das Lampenfieber früher oft im Wege. Die intensive Beschäftigung mit Lampenfieber führte mich letztlich in die Medienbranche... Ich stand während der Schulzeit vor der Klasse, war eingeschüchtert, oft den Blick nach unten gerichtet und habe keinen sinnvollen, flüssigen Satz bei Präsentationen zustande gebracht. Kurz gesagt: Ich hatte selbst extremes Lampenfieber, das ich durch Vermeidungsstrategien versuchte „in den Griff zu bekommen“. Was aber nur zu noch mehr Zurückhaltung, Schüchternheit und letztens zu einem mangelnden Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl geführt hat. An einem bestimmten Punkt habe ich für mich die Entscheidung getroffen, dass es so nicht mehr weitergehen kann. Ich habe begonnen, mich mit meinen eigenen Verhaltensweisen zu beschäftigen, jede Menge Bücher gelesen und letztlich beschlossen, nach der 10. Realschulklasse ein Sozialpädagogisches Gymnasium zu besuchen. Durch die Beschäftigung mit Psychologie und Themen wie der Self Fulfilling Prophecy, dem Selbst- und Fremdbild, klassischem Konditionieren sowie Bewusstem und Unbewusstem habe ich Stück für Stück Strategien für mich erarbeitet. Dadurch kam ich endlich an den Punkt – immer noch unter großem Lampenfieber – normal und flüssig vor der Klasse sprechen zu können. Nach dem Abitur, Zivildienst, verschiedenen Praktika und einer zweijährigen Selbständigkeit in der Baubranche habe ich in München in Teilzeit an einer privaten Medienakademie einen Kurs zum „Sprecher“ und „Synchronsprecher“ absolviert. Die Ausbildung an der Medienakademie war für mich die Überwindung einer Hürde etwas zu tun, was ich mich früher nie getraut hätte. Ich habe mich also direkt mit meinen Ängsten konfrontiert und für mich gemerkt, dass mit jedem Mal des Redens vor einer Gruppe die Angst kleiner wurde. Diese Erkenntnis und mein neu gewonnenes Interesse an der Medienbranche führten dazu, dass ich mich für ein Studium im Medienbereich entschieden habe. Medienwirtschaft mit dem Schwerpunkt Media Acting & Rhetorik war der ausgewählte Studiengang – eine Kombination aus BWL, Projektmanagement, medienrelevanten Fächern, Schauspiel und Moderation. Während des Studiums in Stuttgart und Mittweida ging es für mich– im Besonderen durch das Fach Schauspiel – immer wieder darum, meine eigene Komfortzone zu verlassen und bisher nie dagewesene Herausforderungen zu meistern. Die dadurch gewonnen Erkenntnisse und Erfahrungen hatten für mich einen großen Einfluss auf meine Persönlichkeitsentwicklung. Durch meine neu entdeckten Strategien mit Lampenfieber umzugehen, stieg auch mein Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen. Dadurch getraute ich mich immer mehr an größere Projekte. So moderierte ich das größte indische Filmfestival außerhalb Indiens „Bollywood and Beyond“. Darüber hinaus gründete ich zusammen mit einer Kommilitonin ein eigenes Musikmagazin mit dem Titel „Music&Business – the facts behind“. Plötzlich standen ganz neue Wege offen und ich führte Interviews mit Persönlichkeiten wie Farin Urlaub (Die Ärzte), Bär Läsker (Fanta4 Manager), dem Kopf von Nightwish (Tuomas Holopainen), aber auch mit spannenden Personen aus dem Nicht-Musikbusiness wie z.B. dem Nachrichtensprecher Tom Buhrow. Durch den konstruktiven Umgang mit Lampenfieber traute ich mir immer mehr zu. So setzte ich ein spannendes Projekt mit einem guten Freund aus München um. Hierbei ging es um die Vermarktung von drei Studenten, die nicht singen können und trotzdem den “Malle-Hit 2010” landen wollen. Ich übernahm das Projektmanagement und die Öffentlichkeitsarbeit; platzierte geschickt Artikel auf SPIEGEL online, im UniSPIEGEL, in den Stuttgarter Nachrichten und auf einigen anderen Plattformen. Letztlich kam es dadurch zum Plattendeal mit Warner Music, bei dem ich die Vertragsverhandlungen mit dem Musikverlag führte. All diese Erfolge konnte ich nur durch das Erlernen des richtigen Umgangs mit Lampenfieber erreichen. Früher wären solche Begegnungen und Situationen für mich undenkbar und außerhalb meiner Realität gewesen. Aktuell beschäftige ich mich mit der effektiven Verwendung von Mentaltechniken und der Veränderung von Gewohnheiten/ Verhaltensweisen, um noch besser mit Lampenfieber umgehen zu können. Dazu gibt es für meine Seminarteilnehmer auch ein aktuelles Interview mit dem TOP Speaker Alexander Hartmann. Dieser ist Vortrasgredner, Mentalist und Hypnotiseur – als jüngster der Geschichte hat er es geschafft, in die Liste der TOP 100 Speaker Deutschlands aufgenommen zu werden. Mit ihm habe ich mich über sehr effektive Techniken zum Umgang mit Lampenfieber unterhalten. Aus all diesen Erfahrungen, Selbstreflexionen, Seminaren und dem Studium habe ich effektive Techniken und Strategien herausgearbeitet. Mit diesem Wissen kann ich Sie dabei unterstützen, dass Sie mit Lampenfieber anders umgehen und Sie es für sich positiv nutzen können. So wie jeder von uns individuell ist, so braucht es für jeden eine individuelle für ihn oder sie passende Technik. Denn es gibt nicht das eine Wundermittel. Durch das Seminar LampenfieberFREI können Sie für sich eine passende Methode zur Verwandlung der Auftrittsangst in Auftrittsfreude finden. Das führt zu Selbstbewusstsein, Selbstsicherheit und damit zu mehr Erfolg und Lebensfreude. Studium/Ausbildung Bachelor of Arts zum Medienwirt | Media Acting & Rhetorik Business NLP | zertifizierter Hypnotiseur Seminarleiter | Dozent
© DOMINIK GUYER 2014
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